Warum kostenlose Firmeneinträge in einem Online-Branchenbuch nichts bringen außer Ärger

„Jetzt gratis eintragen!“, Firmeneintrag kostenlos“, „Online werben“   oder „Brancheneintrag kostenlos“

So oder so ähnlich lauten die Aufrufe, um die Zugriffszahlen der eigenen Homepage oder die Platzierung in Suchmaschinen vermeintlich gratis und ohne jegliche weitere Verbindlichkeit zu erhöhen. Doch das stimmt so nicht.

Klar kann es unter den unzähligen Branchenbüchern auch mal ein weißes Schaf geben, aber bei den meisten werden die kostenlosen Einträge entweder mit einer internen Verschlüsselung versehen oder z.B. mit Attributen versehen wie das rel=“nofollow“.

Was bedeutet dies?

Nehmen wir letztgenanntes Attribut. Wer sich schon mal den Quelltext einer Internetseite angesehen hat (funktioniert meist so: Rechtsklick an der Maus und dann auf „Seitenquelltext anzeigen“ gehen), der kommt in das Herz eines jeden Auftritts. Egal, was der Nutzer „normalerweise“ zu sehen bekommt, hier steht das, was z.B. Suchmaschinen verstehen und auslesen. Es handelt sich hierbei um Informationen aus einer oder auch mehreren  „Programmiersprachen“. Also Anweisungen in Textform, welche „grob übersetzt“ das Aussehen und die Inhalte einer Homepage definieren.

Was macht nun das Attribut rel=“nofollow“?

Es gibt einer Suchmaschine die Anweisung „die im Link genannte Seite (oder alles auf der Seite) nicht zu verfolgen„. Und nicht verfolgen bedeutet im Klartext: Kein „organischer“, also kein richtiger Backlink. Das bedeutet also ein Eintrag, der im Grunde nicht existiert.

Wären da nicht die Tricks der Unternehmen, welche die Branchenbücher anbieten. Lesen Sie sich unbedingt vorab die AGBs gut durch und halten Sie Ausschau nach Kostenfallen. So kann ein kostenloser Eintrag in ein Branchenbuch nämlich schnell zum Fluch werden.